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II · Die Regeln

Blackjack Regeln einfach erklärt: Die Anleitung für Anfänger, Schritt für Schritt

Redaktion Blackjack Salon ·

Am Ende gewinnt, wer näher an die 21 kommt als der Dealer, ohne sie zu überschreiten. Das ist der ganze Kern der Blackjack Regeln, und alles andere sind Einzelheiten: wie viel die Karten wert sind, wann man ziehen darf und was der Dealer tun muss. Wer sich fragt, wie funktioniert Black Jack, kann nach diesem Absatz schon eine Hand spielen, den Rest liefern die folgenden Abschnitte.

Diese Anleitung für Anfänger zu den Blackjack Regeln folgt dem Ablauf einer Runde und erklärt dabei die Optionen, die dir zur Verfügung stehen. Wo unser Tisch von anderen abweicht, sagen wir es dazu.

Das Ziel: 21 oder knapp darunter

Du spielst nicht gegen die anderen Spieler am Tisch, sondern nur gegen den Dealer. Jeder bekommt zwei Karten, deine liegen offen, vom Dealer siehst du eine. Danach entscheidest du, ob du weitere Karten nimmst. Kommst du über 21, hast du sofort verloren, das nennt man „Überkaufen“. Hat der Dealer am Ende mehr als du oder du bist drüber, verlierst du den Einsatz.

Wer wissen will, wie spielt man Black Jack in einem Satz: Zieh Karten, bis deine Hand gut genug ist, und hoffe, dass der Dealer schlechter dasteht.

Kartenwerte: Was jede Karte zählt

Die Frage nach dem black jack karten wert ist schnell beantwortet, denn es gibt nur drei Regeln. Die Karten 2 bis 10 zählen so viel, wie draufsteht. Bube, Dame und König zählen jeweils 10. Das Ass zählt 1 oder 11, je nachdem, was für dich günstiger ist.

Hat eine Hand ein Ass, das als 11 gezählt werden kann, ohne dass die Hand überkauft, nennt man sie „weich“. Ass und 6 sind dann eine weiche 17. Zieht man dazu eine Karte und würde die Hand über 21 gehen, zählt das Ass automatisch nur noch 1. Die Grafik oben auf der Seite zeigt die Werte auf einen Blick. Wer den black jack karten wert einmal verinnerlicht hat, rechnet nach ein paar Runden ohne Nachdenken.

Die Anleitung für eine Runde in sechs Schritten

Für den ersten Abend am Tisch reicht diese kurze Anleitung:

  1. Du setzt deinen Einsatz. An unserem Tisch sind das 10 bis 500 Spielgeld-Jetons.
  2. Der Dealer verteilt die Karten. Jeder Spieler bekommt zwei, der Dealer eine offen und eine verdeckt.
  3. Hat der Dealer ein Ass oder eine Zehnerkarte offen, schaut er nach, ob er einen Blackjack hat. Ist das so, endet die Runde sofort.
  4. Du entscheidest der Reihe nach über deine Hand.
  5. Der Dealer deckt seine zweite Karte auf und zieht nach den festen Regeln.
  6. Es wird ausgezahlt.

Was du tun darfst: die Spieleroptionen

Du kannst eine Karte ziehen, bleiben, verdoppeln oder teilen. Beim Verdoppeln verdoppelst du den Einsatz und bekommst genau eine Karte, das geht bei uns mit allen ersten zwei Karten, auch nach dem Teilen. Beim Teilen spielst du bei zwei gleich wertigen Karten zwei Hände mit je einem Einsatz. Bei uns sind bis zu vier Hände möglich. Geteilte Asse bekommen je eine Karte und werden nicht noch einmal geteilt.

Welche Entscheidung in welcher Lage die beste ist, erklärt die Blackjack Strategie. Für Anfänger genügt es, die Optionen zu kennen.

Die Blackjack Dealer Regeln: keine Entscheidungen, nur Vorgaben

Der Dealer hat keine Wahl. Die Blackjack Dealer Regeln sind fest vorgegeben: Er zieht Karten, bis er mindestens 17 hat. Bei 16 und weniger zieht er, bei 17 und mehr bleibt er. An unserem Tisch bleibt er auch bei einer weichen 17 stehen, also bei Ass und 6. Man schreibt dazu S17.

Das ist bei Blackjack Dealer Regeln ein wichtiges Detail, denn manche Casinos lassen den Dealer bei der weichen 17 noch eine Karte ziehen (H17). Das sieht nach wenig aus, kostet die Spieler aber auf Dauer Geld.

Blackjack, 21 und Gleichstand

Ein Blackjack ist eine Hand aus einem Ass und einer Zehnerkarte mit den ersten zwei Karten. Er schlägt jede andere 21, auch eine aus drei Karten. Ein Blackjack zahlt an unserem Tisch 3:2, bei 10 Jetons Einsatz bekommst du also 15 Gewinn. Ein normaler Gewinn zahlt 1:1.

Haben Spieler und Dealer dasselbe, heißt das „Push“. Der Einsatz geht zurück, es gibt weder Gewinn noch Verlust.

Versicherung und Aufgeben

Zeigt der Dealer ein Ass, bieten viele Tische die Versicherung an. Sie ist eine Nebenwette über bis zur Hälfte deines Einsatzes, die 2:1 zahlt, wenn der Dealer einen Blackjack hat. Klingt vernünftig, ist es aber nicht. Damit sich die black jack versicherung lohnte, müsste der Dealer in einem von drei Fällen eine Zehn verdeckt haben. Tatsächlich ist weniger als ein Drittel der Karten im Deck ein Zehnerwert. Auf lange Sicht verlierst du damit Geld, deshalb raten Strategen ab.

Bei uns gibt es die Versicherung nicht, und du musst dich um die black jack versicherung auch nicht kümmern. Aufgeben (englisch Surrender) ist die Möglichkeit, die Hand abzugeben und nur die Hälfte des Einsatzes zu verlieren. Auch das bieten wir nicht an.

Blackjack Regeln anderswo: Varianten, auf die Anfänger achten sollten

Nicht jeder Tisch hat dieselben Blackjack Regeln. Wer irgendwo spielt, prüft am besten drei Punkte: die Auszahlung für den Blackjack, das Dealerverhalten bei weicher 17 und die Zahl der Decks.

Der wichtigste Punkt ist die Auszahlung. Manche Tische zahlen den Blackjack nur mit 6:5 statt 3:2. Bei 10 Jetons Einsatz sind das 12 statt 15. Das klingt nach wenig, aber der Blackjack kommt oft genug, damit sich das summiert. Ein Tisch mit 6:5 ist deshalb für dich schlechter als einer mit 3:2, auch wenn das Spiel auf den ersten Blick gleich aussieht.

Steht die Auszahlung nicht klar am Tisch, frag nach, bevor du setzt.

Häufige Fragen

Wie funktioniert Black Jack für Anfänger?

Wie funktioniert Black Jack, in drei Sätzen: Du bekommst zwei Karten und versuchst, näher an 21 zu kommen als der Dealer, ohne drüber zu gehen. Du kannst ziehen, bleiben, verdoppeln oder teilen. Der Dealer folgt festen Regeln.

Wie spielt man Black Jack ohne Vorkenntnisse?

Wie spielt man Black Jack am Anfang am besten? Mit ein paar Runden am Tisch oben, mit Spielgeld und ohne Risiko. Halte dich anfangs an die Regel, bei 17 und mehr zu bleiben und bei 11 zu verdoppeln, und lies danach die Strategie.

Was ist der Unterschied zwischen Blackjack und 21?

Ein Blackjack ist eine 21 aus genau zwei Karten. Eine 21 aus drei oder mehr Karten zählt zwar 21, ist aber kein Blackjack und wird nur 1:1 bezahlt. Der Blackjack schlägt sie.

Warum ist 6:5 schlechter als 3:2?

Weil ein Blackjack weniger zahlt. Bei 10 Jetons sind es 12 statt 15. Die Hand kommt oft genug vor, damit sich der Unterschied auf Dauer deutlich auswirkt.

Gibt es an diesem Tisch eine Versicherung?

Nein. Es gibt weder Versicherung noch Aufgeben. Beides ist mathematisch keine gute Wahl, und beides wäre bei den Regeln unseres Tisches nur eine Ablenkung.